Varianten des Spiels



Romme Spielen

Wie man Rommé spielt

Da es viele verschiedene Varianten des Spiels gibt, werden wir uns bei dieser kurzen Anleitung auf die sogenannte traditionelle Variante konzentrieren. Es werden Fragen gestellt und die Antworte dazu gegeben, sodass man auf einfachste Art und Weise das Spiel erlernen kann.

Womit spielt man?
Rommé spielt man mit zwei Kartensets aus jeweils 52 Karten. Bei diesen Sets gibt es in der Regel keinen Joker aber man kann ihn einsetzen, wie wir sehen werden. Ein Set wird angewendet für bis zu 5 Spielern, zwei Sets bei 6 oder mehr Spielern.

Welchen Wert hat das As?
Das As nimmt den niedrigsten oder den höchsten Wert an.

Wie viele Farben gibt es in den Kartensets?
Wie bei vielen anderen Kartenspielen, hat man beim Rommé 4 Farben. Die Farbe spielt keine Rolle bei der Rangordnung der Karten, sie sind alle gleichwertig

Woraus bestehen die Farben?
Die Farben enthalten 13 Rängen. Die gehen von der 2 bis zum As. Das As kann aber auch den niedrigsten Wert annehmen.

Also kann man das As als 1 oder 14 im Spiel einsetzen?
Ja und nein. Das As kann entweder den niedrigsten oder den höchsten Wert bei einer Folge oder einem Satz annehmen, nicht aber beide. Anders gesagt, kann ein As nicht den niedrigsten Wert annehmen und ein anderes den höchsten in der selben Kartenkombination.

Welchen Wert hat der Joker?
Falls ein Joker eingesetzt wird, kann er für jede Rang (und Farbe) eingesetzt werden.

Ziel des Spiels?
Die Spieler müssen versuchen, alle ihre Karten loszuwerden. Die Handkarten, die ihnen verbleiben werden ihnen als Maluspunkte angerechnet.

Aber wie wird man die Karten los?
Dafür muss man versuchen, die Karten an bereits bestehende Kombinationen anzulegen oder mit ihnen eigene Kombinationen zu bilden.

Welche Kartenkombinationen gibt es beim Romméspiel?
Man macht Gebrauch von 2 Arten von Kombinationen, die „Folge“ und „Satz“ heißen

Was ist eine „Folge“?
Eine Folge im Rommé besteht aus drei Karten oder mehr. Die Werte der Karten einer Folge müssen aufeinander folgen und die Karten müssen der selben Farbe angehören.

Was ist ein „Satz“?
Ein Satz im Rommé besteht aus drei oder vier Karten. Sie sind verschiedenfarbig und müssen den gleichen Rang haben.

Wie viele Spieler sollen es sein?
In der Regel zwei bis sechs, es können aber mehr sein

Wie viele Karten erhält ein Spieler am Anfang?
Bei bis zu 4 Spielern sind es 10, bei 5 Spielern sind es 5. Bei 6 Spielern sind es 7, man spielt dann mit 2 Kartensets á 52 Karten pro Set.

Es geht los! - Spielablauf

Die Karten werden gemischt und jeder Spieler muss eine Karte ziehen. „Kartengeber“ ist derjenige mit der höchsten Karte. Die restlichen Spieler nehmen links vom Kartengeber Platz, unter Beachtung der Rangfolge der gezogenen Karten. Nach jedem Spiel wird die Position des Gebers gewechselt: Einen Platz weiter im Uhrzeigersinn.

Die Karten werden vom Kartengeber im Uhrzeigersinn ausgeteilt. Die restlichen Karten muss man verdeckt als „Stock“ oder Vorrat in die Tischmitte legen. Es wird aber auch einen Ablagestapel gebildet. Dafür nimmt man als erste Karte die obere Karte vom Vorratstapel.

Die erste Runde des Spiels wird vom Spieler angefangen, der links vom Kartengeber sitzt. Es kann entweder eine Karte vom Stock oder vom Ablagestapel nehmen und versuchen, mit seinen Karten eine Folge oder einen Satz zu bilden. Wenn er das kann, dann kann er die Kombination auslegen. Danach muss er eine Karte aus seiner Hand nehmen und auf den Ablagestapel legen.

Das Spiel geht so weiter im Uhrzeigersinn. Die Spieler dürfen die ausgelegten Kombinationen von anderen Spielern benutzen unter der Voraussetzung, dass er schon eine eigene Kombination ausgelegt hat.

Wenn der Vorratsstapel leer ist, wird ein neuer mit den Karten aus dem Ablagestapel gebildet. Dafür werden sie erst mal gut gemischt.

Wer gewinnt?
Derjenige, der alle seine Karten zuerst los wird, durch aus- oder anlegen. Eine besondere Form des Gewinnens wird Handrommé genannt. Dies erreicht man, wenn man alle Karten auf einmal loswird, ohne vorher Karten ausgelegt zu haben.

Wie werden die Maluspunkte berechnet?
Malus- oder Minuspunkte gibt es je nach Rang der behaltenen Karten. Dabei zählen J, Q und K 10 Punkte, das As 11 Punkte und der Joker (falls eingesetzt) 20 Punkte. Eine Besonderheit des Handrommés ist, dass die Maluspunkte doppelt gezählt werden.




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